Die letzten Wochen legte sich der Nebel jeden Morgen um unsere Feuerwehr. Es ist feucht und kalt, die Sonne kommt kaum durch die Wolken durch. Wir brauchen dringend eine Wärmequelle.

Die Feuchtigkeit, die durch das Kondenswasser jede Nacht im Auto entsteht, kann durch das trübe Wetter tagsüber kaum verdunsten. Es musste also eine Lösung her.

Versucht haben wir es zunächst mit einem 1000W Heizlüfter. Das funktionierte ganz gut, zumindest war es dort warm, wo der Lüfter gerade hinzeigte. Da unsere Batterien nicht dauerhaft einen Heizlüfter bedienen können, war diese Lösung nur für den Gebrauch mit Steckdosenzugang möglich.

Eine andere Möglichkeit sind Teelichter. Etwa 30 Teelichter zugleich erzeugen eine Wärme, die in der näheren Umgebung zumindest ausreichend ist. Der Platz, den die Schale mit den Teelichtern verbraucht fehlte einfach, zudem sind die offenen Flammen mit den herumspielenden Kindern zu gefährlich.

DIESEL-STANDHEIZUNG

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Die alte Standheizung unter dem Fahrersitz.

Zunächst habe ich also versucht die 30 Jahre alte Standheizung unter dem Fahrersitz zu reparieren. Leider ohne Erfolg. Die Glühkerze scheint defekt zu sein, auch scheinen die Relais im Steuergerät nicht mehr richtig zu funktionieren.
Die Standheizung funktioniert somit nur manchmal, macht richtig Lärm und stinkt.

Auch nach dem Einbau einer neueren Version der Webasto-Standheizung, die wir aus Leipzig für 100Euro bekommen haben, tat sich keine Besserung auf. Das neue Gerät schaltet nach ein paar Minuten wieder in den Leerlauf und geht aus. Man bräuchte eine Schnittstelle um den Fehler am Rechner auszulesen. Da diese Heizung aber genauso viel Gestank und Lärm verursacht, musste eine andere Möglichkeit her.

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