So, ich muss dieses Rezept aufschreiben, da mir in manchen entscheidenden Momenten die Idee fehlt etwas mit den gekauften Sachen zu machen…und weil ich grad zu meinem Mann meinte – warum machen wir den nicht immer?

Er ist so simpel, so lecker, so gesund und er schmeckt auch den Kindern, wenn sie sich den einmal dazu durchgerungen haben ihn trotz seiner unverkennbaren Bestandteile zu kosten. Dann sagen sie auch – den kannst du immer machen.

Also wir hatten zufällig rote Bete (naja ich liebe sie, also war sie schon bewußt gekauft) Orangen, Zitronen, Feldsalat, Olivenöl vom Lieblingsitaliener und unser Zaubersalz und das entscheidende Etwas – ich hatte Lust etwas damit zumachen (in letzter Zeit gibt es aufgrund des Fehlens der Lust nicht mehr so leckere Sachen und deshalb nur Fingersticks oder die Urform von Gemüse und Obst – die ganze Frucht in einer Kiste im Schlafzimmer).

Da ich nicht alleine war und die beiden Menschen um mich rum jederzeit die Lust daran verlieren konnten die Welt allein zu entdecken und nach meiner Gesellschaft verlangen würden, musste es schnell gehen.

Also sehr simpel – Feldsalat waschen (von als eklig erachteten Dingen befreien).

Rote Bete und Möhren (wir haben die bunte Vielfalt genommen, was letztlich bei dem längeren Zusammensein mit der Roten Bete entbehrlich bis überflüssig ist, zumindest wenn man dies wegen der Farbvielfalt gewählt hat)  schälen und grob raspeln (bei feinem Raspel wird es sehr sehr saftig und matschelig – was aber den späteres Esser im frühen Entdeckerstadium auch freuen könnte) und miteinander vermischen.

Orangen und Zitronen (Menge nach Lust auf süss oder sauer wählen) auspressen – das Fruchfleisch von der Presse zu entfernen ist wieder für den Entdeckergeist eine Sinnesfreude. Über den Bete-Mix kippen – nach Bedarf und wenn viel daneben geht mehr pressen und trinken :).

Die beiden Salate lasse ich getrennt in ihren Behältnissen und gebe sie direkt zum Verzehr zusammen (mit Saft) Öl und Zaubersalz drüber und essen. Sehr sehr lecker. Knoblauch dazu pressen wenn man Lust auf scharf hat.

Das Essen mit den Fingern ist nicht nur farblich ein Highlight sondern fördert auch die Feinmotorik…

 

 

 

 

 

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